
Was die Börsen im zweiten Halbjahr erwartet

Krieg im Nahen Osten, eine blockierte Straße von Hormus und hohe Ölpreise: Die Schlagzeilen des ersten Halbjahres klingen nach Krise. Trotzdem haben viele Aktienindizes neue Rekordstände erreicht. In der Juli-Ausgabe von Q, dem Podcast von HQ Trust, ordnen CIO Christian Subbe und Chefökonom Dr. Michael Heise dieses Spannungsfeld ein, schauen auf die vielzitierte Markteuphorie und wagen einen Blick auf die zweite Jahreshälfte.
Im Gespräch mit Podcast-Host Jochen Mörsch erklären die beiden Experten, warum sie trotz optimistischer Stimmung noch keine Anzeichen echter Euphorie erkennen, und ziehen ein ernüchterndes Zwischenfazit zur Investitionsinitiative „Made for Germany“. Zudem geht es um die Frage, was ein starkes erstes Halbjahr statistisch für die zweite Jahreshälfte bedeutet und warum die geopolitischen Risiken rund um die Straße von Hormus und die jemenitischen Huthi-Rebellen die Märkte weiter beschäftigen dürften.
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Die Themen der Juli-Ausgabe von Q:
- Überraschend starkes erstes Halbjahr. Warum die Aktienmärkte trotz Kriegen, Handelskonflikten und hoher Staatsverschuldung neue Höchststände erreicht haben.
- Optimismus oder schon Euphorie? Woran sich Übertreibungen an den Märkten erkennen lassen – und warum die Experten derzeit noch keine Anzeichen einer echten Börsen-Euphorie sehen.
- „Made for Germany“ auf dem Prüfstand. Weshalb die angekündigten Milliardeninvestitionen bislang kaum Wirkung zeigen und welche Standortfaktoren tatsächlich entscheidend sind.
- Geopolitik als größtes Risiko. Wie die Lage im Nahen Osten, steigende Ölpreise und neue Unsicherheiten die Inflation und die Notenbanken beeinflussen könnten.
- Historische Börsenmuster. Warum auf ein starkes erstes Halbjahr häufig auch ein gutes zweites folgt – und weshalb sich Anleger trotzdem nicht allein auf Statistiken verlassen sollten.